Köpenick: „Wohnen am Park“ mit 386 Wohnungen

Für die DEGEWO als Bauherr haben ioo Architekten zusammen mit der Firma Bunte den Bau neuer Wohnungen im Köpenicker Ortsteil Hessenwinkel begonnen. Im Südosten Berlins entstehen 35 Mehrfamilienhäuser mit 386 Wohnungen für junge Familien, Paare, Singles und Senioren. Die Hälfte der Wohnungen besteht aus drei Zimmern oder mehr und sind somit für Familien mit Kindern geeignet. Das städtebauliche Konzept wurde aus der vorhandenen Geländetopografie und den naturräumlichen Gegebenheiten entwickelt. Die nur zwei- bis dreigeschossigen, kleinteilig und in elementierter Bauweise geplanten Häuser fügen sich in die parkähnliche Landschaft ein. Unvermeidbare Baumfällungen werden durch Neupflanzungen kompensiert. So entstehen großzügige Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Bezug der Häuser 2023.

Willkommen 2021 – we care

Wir sind froh und stolz, dass wir es trotz der CoViD-19-Herausforderungen auch im vergangenen Jahr geschafft haben, unsere sehr guten Resultate aus den Vorjahren zu bestätigen. Neben den Planungen von verschiedenen gewerblichen Entwicklungen wurden im Jahr 2020 über 1500 Wohnungen an die Wohnungsbaugesellschaften übergeben. Deutlich mehr Wohnungen befinden sich aktuell in Planung.

Wir möchten diese Gelegenheit ebenso nutzen, um uns hier bei allen Kolleginnen und Kollegen noch einmal für das gute Teamwork bei der Umsetzung und Einhaltung der Hygieneregeln ganz herzlich zu bedanken. Auch wenn die Umstellungen und Anpassungen unseres Arbeitsalltags auf Grund der Pandemie teilweise nicht einfach waren, sind sie doch kaum mit den Herausforderungen zu vergleichen, vor denen der Gesundheitsbereich gestellt wurde.

Daher haben wir uns auch in diesem Jahr wieder dazu entschieden, auf Weihnachtspost und –präsente zu verzichten. Stattdessen wollen wir die Frauen und Männer mit einer Spende unterstützen, die den täglichen Kampf gegen CoViD-19 bestreiten. Diese Helferinnen und Helfer arbeiten häufig am Limit und ihnen gebührt unser aller Respekt dafür, Patientinnen und Patienten zu versorgen, regelmäßig über die Belastungsgrenze hinaus zu arbeiten und gleichzeitig mit den Sorgen um die eigene Gesundheit sowie der von Familie und Freunden umzugehen.

Wir haben uns also dazu entschlossen, mit #WeCare4You ein Projekt finanziell zu unterstützen, das sich um die Essensversorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der unmittelbaren Krankenversorgung an der Berliner Charité kümmert.

Auch auf diesem Wege ein großer Dank von uns allen an diese Helferinnen und Helfer.

Weitere Informationen zu #WeCare4You: https://www.betterplace.org/de/projects/78310-wecare4you-essenslieferdienst-fuer-medizinische-helfer

Zuschlag für Projekt Falkenberger Chaussee

Gemeinsam mit Kondor Wessels erhalten ioo Architekten den Zuschlag für ein 11-geschossiges Hochhaus in einem VOF-Verfahren, das von der HOWOGE ausgeschrieben wurde. In der Falkenberger Chaussee in Lichtenberg entstehen 139 Wohnungen, Gewerbeflächen im Erdgeschoss u.a. mit einem zeitgemäßen Supermarkt und Büroflächen im 1. OG. Der Kinderspielplatz wird auf dem Dach des Supermarktes als Stadtbalkon mit Blick in die Umgebung angelegt. Alle Wohnungen sind förderfähig geplant.

Bis in die Endrunde!

Beim VOF-Verfahren der HOWOGE für das Projekt Welsestraße haben wir die finale Entscheidungsrunde erreicht. In der Auswertung erzielte unsere Projektstudie bei den Unterkriterien „Architektur“ und „Grundrissqualität“ den ersten Platz. In der Welsestraße im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen entsteht eine Wohnanlage als moderne Komplettierung des sozialistischen Städtebaus mit Kita im Erdgeschoss und 110 Wohnungen. Aufgrund der spielerischen Fassade ist die Entwicklung einer eigenständigen architektonischen Positionierung vorgesehen, wie die Visualisierung unserer Studie es verdeutlicht. Schade, wir hätten hier gern gebaut!

Tag der Architektur:
Barbara Elwardt über Qualität am Bau

Was ist Baukultur? Woran erkennt man gute Architektur? Was kostet sie? Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des „Tag der Architektur“ sprach ioo Gründerin Barbara Elwardt im neu aufgebauten bauhaus-reuse-Pavillon am Berliner Ernst-Reuter-Platz. Die Hauptstadt wächst und muss sich der Herausforderung stellen, unter eingeschränkten finanziellen Mitteln qualitativen sowie bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mit neuen Ansätze der Nachverdichtung sowie reduzierten, aber qualitativen Materialen und effizienten Arbeitsweisen kann dies geleistet werden – wie Elwardt anhand des Beispiels des Projekts in der Kienholzstraße aufzeigte.

Der Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf, Oliver Schruoffeneger, und die Präsidentin der Architektenkammer von Berlin, Christine Edmaier, riefen zu mehr qualitätsvoller Architektur auf. Diese würde nicht nur das Wohlbefinden derer beeinflussen, die darin wohnen und arbeiten – sondern aller Bewohner der Stadt.